Die Tour auf den Lidaunberg ist eine gemütliche Kurzwanderung, die vorwiegend durch Wald führt. Am Gipfel hat man einen sehr schönen Blick auf den Wiestalstausee, den Hintersee sowie die umliegenden Berge.

Ausgangspunkt

Hof (738 m)

Dauer hin/zurück

bis zur Sattelalm 45 min / 30 min
bis zum Gipfel 1h 30 min / 1h
Höhendifferenz 499 Hm

Charakteristik

Anfangs breite Schotterstraße, danach flacher Waldweg, nur kurze, etwas steilere Stücke. Auch für Kinder geeignet.

Anreise

Bundesland Salzburg, Hof bei Salzburg, Richtung Lebach bzw. Gäng

Die Wanderung im Detail

Von Hof aus hat man 2 Möglichkeiten, wie man die Wanderung starten kann – von der Lebachsiedlung oder vom Gäng aus (kleiner Parkplatz im Wald). Beide Wege sind aber von der Charakteristik sehr ähnlich. Bei beiden handelt es sich bis zur Sattelalm um breitere Schotterstraßen, die vom Normalverkehr aber nicht befahren werden dürfen.

Zur Sattelalm

Egal, von wo aus man los marschiert, erreicht man nach etwa einer halben Stunde eine Lichtung, auf der sich ein Holzhaus befindet.

Auf dem Weg zum Lidaunberg, Sattelalm

Auf dem Weg zum Lidaunberg

Wer will, kann einen Abstecher zur 5 Minuten entfernten Aussichtsplattform nach Hof machen – beschildert mit „Blick nach Hof“. Allerdings lohnt sich das nicht (mehr) wirklich, da die Bäume seit der Errichtung der Plattform so stark gewachsen sind, dass man den Ortskern von Hof mittlerweile leider nicht mehr sehen kann.

Nach weiteren 5 bis 10 Minuten erreicht man die Sattelalm (939 m), eine weitere kleine Lichtung.

Zum Gipfel

Weiter geht es nun zur linken Hand auf einer Forststraße durch den Wald, wo man bald an eine Weggabelung gelangt. Beide Wege führen zum Gipfel des Lidauns, wobei aber der linke Weg um einiges kürzer ist. Wer die Abwechslung liebt, kann für den Auf- und Abstieg jeweils einen anderen Weg wählen.

Wenn man bald im Frühjahr unterwegs ist, empfiehlt sich aber der rechte, etwas längere Weg, da hier der Schnee früher schmilzt. Auf beiden Wegen quert man auch eine Forststraße, auf der man den Lidaun auch umrunden kann. Mit besonderen Ausblicken wird man bei dieser Rundwanderung allerdings nicht belohnt. Über den kürzeren Weg erreicht man den Gipfel schon nach einer guten halben Stunde.

Der Orkan Kyrill hat 2007 ganz Arbeit geleistet

Der Orkan Kyrill hat 2007 ganze Arbeit geleistet

In den vergangenen Jahren wurden hier viele Bäume gefällt, auch der ein oder andere Sturm hat einige Bäume „erlegt“, wodurch aktuell (Stand 2017) die Optik durch ausgerissene Bäume / Wurzelwerk doch ziemlich leidet. Die längere Variante nimmt fast doppelt so viel Zeit in Anspruch.

Beide Wege werden zum Gipfel hin schmäler, man bewegt sich aber vorwiegend auf Waldboden, es sind kaum Steine auf dem Weg.

Herrlicher Ausblick am Gipfel

Herrlicher Ausblick am Gipfel

Am Gipfel angekommen hat man einen schönen Ausblick auf den Wiestalstausee, der vom Ochsenberg (links im Bild) und dem Schwarzenberg umgeben ist. Weitere, sichtbare Gipfel: Nockstein, Gaisberg, Strumberg, Kallersberg, Wieserhörndl, Regenspitz, Hoher Zinken und im Hintergrund der Hohe Göll und der Watzmann.

Schneeschuhe

Diese Wanderung lässt sich auch im Winter gut durchführen, Schneeschuhe sind je nach Schneelage aber ratsam bzw. zeitweise auch unbedingt erforderlich.