Die Tour auf den Rettenkogel bei Strobl/Weißenbach ist eine schwierige und etwas längere Wanderung. Im oberen Bereich sind auch kurze Klettereien notwendig und es gibt einige ausgesetzte Stellen. Vom Gipfel genießt man eine sehr schöne Aussicht Richtung Wolfgangsee sowie zu zahlreichen Gipfeln, wie zu Schafberg, Sparber, Bleckwand, Rinnkogel etc..

Ausgangspunkt

Parkplatz Laimeralm (760 m)

Dauer hin/zurück

bis zum Gipfel 3h / 2h
Höhendifferenz 1150 Hm

Charakteristik

Etwas Kondition erfordernde und im oberen Bereich einige, größtenteils seilgesicherte, Klettereien. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich!

Anreise

Bundesland Salzburg, Wolfgangseebundesstraße (B158) über Strobl Richtung Weißenbach, dann nach der Ausschilderung zur Laimeralm halten.

Die Wanderung im Detail

Viele Wege führen auf den Rettenkogel, so kann man zum Beispiel beim Gasthof zur Wacht oder beim Parkplatz der Laimeralm starten.

Achtung: der Parkplatz Laimeralm ist Privatbesitz. In der Regel duldet der Wirt das Parken sowie das Benutzen des (ebenso privaten) Weges vorbei an der Hütte der Laimeralm, bei Veranstaltungen kann es aber auch Probleme geben. Durchaus verständlich, wenn man weiß, dass so mancher nur zum Schein wandern ging, um sich den Eintritt zu ersparen. Im Falle einer Veranstaltung sollte man die Wanderung besser in Weißenbach starten.

Bis zum Sattel

Vom Ausgangspunkt, dem Parkplatz Laimeralm, bis zur Hütte sind es nur etwa 100 m Fußweg. Wer aber zum Rettenkogel will, wird die Hütte vorerst einmal links liegen lassen und eventuell nach dem Gipfelsieg aufsuchen. Schon von der Hütte genießt man einen schönen Blick über den Wolfgangsee, dem fleißigen Wanderer wird sich aber vom Gipfel des Rettenkogel ein noch bei weitem faszinierenderer Blick bieten.

Blick zum Sparber mit seinem markanten Doppelgipfel

Blick zum Sparber mit seinem markanten Doppelgipfel

Der Weg beginnt recht gemütlich, über eine Schotterstraße erreicht man nach kurzer Zeit die „Christoph-Hütte“, von der aus man einen sehr schönen Blick zum Sparber hat. Hier geht es dann links in den Wald, wo man bald nach rechts in einen Waldweg abbiegt. Der Weg ist hier sehr gut markiert und so wird man die Abzweigung, die mit einer kleinen Treppe über einen Stacheldraht startet, nicht verfehlen.

Nachdem man aus dem Wald herauskommt, kann man auf der rechten Seite den Gipfel des Rettenkogels schon sehr gut sehen. Man folgt der alpinen Schiroute einfach in Richtung Rettenkogel bis auf den Sattel, von wo man auf der anderen Seite zur Sonntagkaralm hinunterblicken kann. Diesen Sattel erreicht man nach etwa einer Stunde.

Weiter bis zum Gipfel des Rettenkogels

Vom Sattel aus geht es dann rechts in den Wald, wo man zuerst ein paar Meter leicht bergab marschiert, bevor es dann etwas steiler über einen teilweise steinigen Waldweg weiter nach oben geht.

Der Weg wird in der Folge dann immer steiniger und ist teilweise auch etwas ausgesetzt, Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind hier unbedingt erforderlich! Kritische Passagen sind aber durchwegs seilgesichert und deshalb bei entsprechender Achtsamkeit nicht wirklich ein Problem. Die Aussicht am Gipfel ist dann einfach nur herrlich – Wolfgangsee, Hallstättersee, Attersee, Nussensee sowie zahllose Berggipfel.

Am Gipfel des Rettenkogel, Blick zum Wolfgangsee

Am Gipfel des Rettenkogel, Blick zum Wolfgangsee

Wer konditionell gut drauf ist und auch über die notwendige Schwindelfreiheit und Trittsicherheit besitzt, kann auch noch den Grat hinüber zum Bergwerkskogel überschreiten.

Eine sehr schöne und auch sehr abwechslungsreiche Wanderung!