Zuletzt aktualisiert am 9. November 2020 um 15:30

Die Wanderung auf den Lidaunberg – oder von den Einheimischen auch abgekürzt Lidaun genannt – ist eine gemütliche Kurzwanderung, die vorwiegend durch Wald führt. Am Gipfel hat man einen sehr schönen Blick auf den Wiestalstausee, den Hintersee sowie die umliegenden Berge.

Tourdaten

Dauer Aufstieg / AbstiegHöhenmeter
bis zur Sattelalm 45 min / 30 min200 hm
bis zum Gipfel 1h 30 min / 1h500 hm

Ausgangspunkt der Wanderung

Hof bei Salzburg (738 m)

Charakteristik

Anfangs breite Schotterstraße, danach flacher Waldweg, nur kurze, etwas steilere Stücke. Auch für Kinder geeignet.

Anreise zum Lidaunberg

Bundesland Salzburg, Hof bei Salzburg, Richtung Lebach bzw. Gäng

Karte

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Die Wanderung im Detail

Von Hof aus hat man 2 Möglichkeiten, wie man die Wanderung starten kann – von der Lebachsiedlung oder von Gäng aus (kleiner Parkplatz im Wald). Beide Wege sind aber von der Charakteristik sehr ähnlich. Bei beiden handelt es sich bis zur Sattelalm um breitere Schotterstraßen, die vom Normalverkehr aber nicht befahren werden dürfen.

Man kann aber auch direkt vom Ort aus starten. Bis zum Wanderweg in der Lebachsiedlung musst du mit ca. 15 Minuten zusätzlich rechnen, bis Gäng mit einer knappen halben Stunde zusätzlich (eine Richtung).

Zur Sattelalm

Egal, ob du vom Gäng oder der Lebachsiedlung aus los marschiert, nach etwa einer halben Stunde erreichst du eine Lichtung, auf der sich ein Holzhaus befindet.

Auf dem Weg zum Lidaunberg, Sattelalm
Auf dem Weg zum Lidaunberg

Früher hat sich hier noch ein Abstecher zur 5 Minuten entfernten Aussichtsplattform nach Hof gelohnt. Allerdings sind die Bäume seit der Errichtung der Plattform dermaßen stark gewachsen, dass man mittlerweile den Ortskern von Hof nicht mehr sehen kann.

Und Achtung: die sehr steilen Stufen nach oben sind auch nicht ohne – also bitte aufpassen, falls du es trotz Null Ausblick nicht lassen kannst, nach oben zu klettern.

Nach weiteren 5 bis 10 Minuten von hier erreichst du die Sattelalm (939 m), eine weitere kleine Lichtung mit einer Jagdhütte auf einem etwas erhöhten Hügel und einer Wildfütterung.

Zum Gipfel des Lidauns

Weiter geht es nun zur linken Hand auf einer Forststraße durch den Wald, wo du sehr bald an eine Weggabelung gelangst. Aber Vorsicht – nicht gleich die erste nehmen, sondern erst die zweite! Die erste führt in einer Sackgasse mitten im Wald.

Beide Wege an der richtigen (also der 2. Weggabelung ab der Sattelalm) führen zum Gipfel des Lidauns, wobei der linke Weg um einiges kürzer ist.

Wenn man bald im Frühjahr unterwegs ist, empfiehlt sich eher der rechte, etwas längere Weg, da hier der Schnee früher schmilzt. Über den kürzeren (linken) Weg erreichst du nach einer guten halben Stunde eine Forststraße (Schotter), auf der man den Lidaun auch umrunden kann. Dieser folgst du ein paar Meter in Richtung links, dann gleich wieder stark nach rechts (ist nicht zu verfehlen, keine Sorge).

Der Orkan Kyrill hat 2007 ganz Arbeit geleistet
Der Orkan Kyrill hat 2007 ganze Arbeit geleistet (Bild von 2017)

Du kannst dann entweder der Forststraße weiter nach oben folgen, oder die etwas steilere Direttissima nach oben nehmen. In den vergangenen Jahren wurden hier viele Bäume gefällt, nachdem der ein oder andere Sturm einige Bäume „erlegt“ hat. Die Optik hat durch ausgerissene Bäume / Wurzelwerk doch ein wenig gelitten, mittlerweile verwächst sich diese Stelle wieder ein wenig.

Herrlicher Ausblick am Gipfel des Lidauns
Herrlicher Ausblick am Gipfel des Lidauns

Nach weiteren 20 Minuten am Gipfel angekommen kannst du einen schönen Ausblick auf den Wiestalstausee genießen, der vom Ochsenberg (links im Bild) und dem Schwarzenberg umgeben ist. Ganz rechts hinten im Bild ist der Watzmann zu sehen.

Der Bär ist los!

Ganz in der Nähe des Gipfels befindet sich auch eine Bärenhöhle (unbewohnt – keine Sorge). Dazu gehst du in südöstlicher Richtung über den Gipfel und schon nach kurzer Zeit (knapp 5 Minuten) erreichst du die Höhle.

An der Höhle nicht übersehen: den Zaun entlang hinunter zur Höhle gehen! Die Grube im Waldboden ist nicht der Rest einer Höhle. Hier ist wirklich eine Höhle – man will dir keinen Bären aufbinden. Und nicht erschrecken, wenn du reingehst – das nur so als kleiner Hinweis.

Eingang zur Bärenhöhle am Lidaun

Wenn du nicht gerne den gleichen Weg zurückgehen willst, kannst du zum Abstieg einfach den Bärensteig weitergehen. Er erfordert aber vor allem bei Feuchtigkeit Trittsicherheit. Nach ca. 15-20 Minuten gelangst du wieder zurück auf den Weg vom Aufstieg.

Schneeschuhe

Diese Wanderung lässt sich auch im Winter gut durchführen, Schneeschuhe sind je nach Schneelage aber ratsam bzw. zeitweise auch unbedingt erforderlich.