Zuletzt aktualisiert am 26. April 2019 um 15:29

Der Dürlstein ist einer der unscheinbareren Gipfel der Osterhorngruppe. Vom Gipfel kann man einen schönen Ausblick über die Osterhorngruppe, unter anderem mit Regenspitz, Gruberhorn, Gennerhorn und ins Tennengebirge, genießen.

Ausgangspunkt

Hintersee, Parkplatz zur Genneralm (830 m)

Dauer hin/zurück

bis zur Genneralm (1300 m) 1h / 1h
bis zum Gipfel 2h 30min / 1h 45min
Höhendifferenz 870 Hm

Charakteristik

Mittelschwere Wanderung, bis zur Genneralm auf einer Schotterstraße im Halbschatten, dann über einen teilweise steinigen Weg bis kurz unterhalb des Gennersattel über offenes Gelände. Von der Gabelung links weiter über Schotter und hoch zum Gipfel. Vorsicht mit Kindern ab der Gabelung, besonders bei einem kurzen Steilstück!

Anreise

Bundesland Salzburg, an der Wolfgangsee Bundesstraße (B158) Richtung Faistenau abbiegen, an Faistenau vorbei bis Hintersee, an der Kirche links vorbei bis zum Parkplatz am Ende der Straße

Karte

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Die Wanderung im Detail

Der Dürlstein gehört zu den zahllosen Gipfeln der Osterhorngruppe, die von Hintersee aus erreichbar sind.

Zur Genneralm

Vom Parkplatz auf etwa 800 m Seehöhe führt eine Schotterstraße bis zur Genneralm. Nach etwa einer Stunde entlang dieser Forststraße gelangt man zur Genneralm. Man kann diese Straße auch mit dem Auto hochfahren, nachdem man 7€ (Stand Oktober 2018) am Schranken einwirft.

Insider umgehen die Schotterstraße übrigens fast vollständig, indem sie die Route einschlagen, die im Winter von Tourengehern begangen wird. Diese ist mittlerweile übrigens ausgeschildert als „Steig auf die Genneralm“ auf dem Hinweg und „Steig nach Lämmerbach“ auf dem Rückweg. Das Schild zum Steig auf die Genneralm ist nach ca. 15 min. an einer Schotterstraße zu finden, die links abzweigt. Speziell nach Regen kann dieser Weg allerdings auch sehr matschig sein.

Steig auf die Genneralm

Steig auf die Genneralm

Auf der Genneralm befinden sich einige Almhütten, allerdings ist nur noch eine davon bewirtschaftet.

Zum Gipfel

Auf der Genneralm angelangt hält man sich rechts in Richtung Gennersattel. Vorsicht mit Kindern, der Weg zum Gennersattel ist teilweise etwas schmäler und steinig und erfordert Trittsicherheit. Man folgt dem Hang des Gennerhorns entlang, bevor man den Gennersattel erreicht, zweigt links der Weg zum Dürlstein ab.

Die Abzweigung ist nicht beschildert, man muss also etwas genauer schauen, um den Weg bzw. die Markierung auf den Steinen erkennen zu können. Man quert hier unterhalb des Felsens des Gruberhorns, zumeist vorbei an vielen Schafen, die hier in der Gegend sehr zahlreich vertreten sind.

Nachdem man etwa 10 Minuten kaum Höhenmeter macht, geht es knapp unterhalb des Gipfels kurz etwas steiler bergauf. Wer Kinder dabei hat, sollte hier sehr vorsichtig sein. Nachdem man ein kleines Tor durchgangen hat, ist der Gipfel nicht mehr weit. Wobei „Gipfel“ relativ ist, denn Gipfelkreuz hat der Dürlstein keines – nur ein kleiner Steinhaufen markiert den höchsten Punkt.

Dürlstein, Blick zu Gruberhorn und Gennerhorn

Dürlstein, Blick zu Gruberhorn und Gennerhorn

Der Rundumblick ist sehr schön, man sieht neben zahlreichen Gipfeln der Osterhorngruppe auch ins Tennengebirge und zum Dachstein.

Der Abstieg

Vom Gipfel des Dürlsteins kann man nun wieder den gleichen Weg zurückgehen oder aber einen kleinen Umweg in Kauf nehmen und den Grat zum Gruberhorn nehmen.

Der Grat ist aber mit Kindern nicht unbedingt empfehlenswert. Zum einen ist eine kurze Leiter zu überwinden, aber vor allem der Abstieg vom Gruberhorn ist doch etwas happig. Speziell dann, wenn der Weg feucht ist. Der Umweg lohnt sich ansonsten aber auf jeden Fall, da der Weg über den Grat interessanter zu gehen ist und man mit dem Gruberhorn einen zweiten Gipfel mit nur 15 Minuten mehr an Zeit bewältigen kann.

Schneeschuhe

Problemlos bis zur Genneralm. Kurz vor der Genneralm im Bereich des Gipfelhanges des Gennerhorns und weiter bis zum Gennersattel muss  man unbedingt auf die aktuelle Lawinengefahr achten! Um auf den Dürlstein zu gelangen, quert man im Sommer kurz vor dem Gennersattel in Richtung links den Hang. Das halte ich aufgrund von Lawinengefahr in dem Bereich für nicht ratsam. Also am besten mit dem Gennersattel zufrieden geben.