Wer Lust auf eine etwas längere Tour mit mittlerem Schwierigkeitsgrad hat und auch gerne einen Einkehrschwung macht, der ist mit der Tour auf das Heukareck im Großarltal mit einer herrlichen Aussicht über das Salzachtal bestens beraten.

Ausgangspunkt

Großarl, Parkplatz Sendeanlage Holzlehen / Himmelsknoten

Dauer hin/zurück

bis zum Gipfel 3h / 2h
Höhendifferenz 1.100 Hm

Charakteristik

Teilweise hochalpin über felsiges Gelände und Latschenwald. Trittsicherheit erforderlich, vor allem bei Nässe. Großer Teil über offenes Gelände, wenig vor Hitze schützender Wald.

Anreise

Bundesland Salzburg, Tauernautobahn A10 bis Autobahnkreuz Bischofshofen / Pongau, weiter auf der B311 bis St. Johann, Alpendorfstraße in Richtung Großarl abbiegen, kurz vor Großarl die Abzweigung nach rechts hoch zum Parkplatz an der Sendeanlage Holzlehen nehmen (direkt vor einer Brücke am Parkplatz Schiedweg)

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Die Wanderung im Detail

Vom Parkpklatz bis zur Igltalalm

Vom Parkplatz Himmelsknoten folgen wir der Beschilderung entlang der Schotterstraße. Gleich zu Beginn kann man eine Abkürzung durch den Wald nehmen, bevor wir wieder auf die Schotterstraße kommen und dieser nach rechts folgen. Durch die Abkürzung kann man einiges an Zeit sparen und entgegen der Zeitangabe von einer Stunde auf der Beschilderung die Igltalalm schon nach 30 Minuten erreichen.

Auf dem Weg zum Heukareck im Grossarltal - die Igltalalm

Igltalalm

Kinder fühlen sich hier sehr wohl, denn neben einem kleinen Teich an der Hütte befindet sich hier auch ein Wasserrad mit einem Kneippweg.

Von der Igltalalm bis zum Heukareck

Der Weg wird ab der Igltalalm sehr abwechslungsreich. Links an der Almhütte vorbei folgen wir dem sich langsam nach oben zwirbelnden, gut markierten Weg.  Dieser führt uns bis ans Ende des Igltales. Hier stößt man auch immer wieder auf Gämsen – einfach öfter einmal auf den Fels neben des Weges nach oben schauen!

Im Igltal auf dem Weg zum Heukareck

Im Igltal

Der Weg macht dann einen leichten Rechtsknick und wir marschieren zwischen einigen, größeren Felsbrocken zwischen dem Schober und der Höllwand weiter nach oben.

Nette Story: sollte dir eine Wegmarkierung auf einem großen Felsblock auffallen, deren Zahl 11 auf dem Kopf steht: durch Schnee und Lawinen wird dieser nicht gerade kleine Felsblock immer wieder einmal gedreht.

Auf dem Weg zum Heukareck im Großarltal, zwischen Schober und Höllwand.

Zwischen Schober und Höllwand

Oben angekommen queren wir ein Latschenfeld, wo es ein paar Meter nach unten geht. Den Gipfel des Heukarecks haben wir nun schon vor uns und in einer guten ¾ Stunde werden wir diesen von hier aus auch erreichen. Wir steuern den Gipfel vorerst ohne viele Höhenmeter zu machen in einem leichten Bogen nach rechts oberhalb der Tennalm an, bevor es in Serpentinen wieder etwas steiler nach oben geht.

Am Gipfel angekommen hat man einen herrlichen Blick ins Salzachtal und das gegenüber liegende Hochkönig-Massiv.

Vom Gipfel zurück / Viehhausalm

Zurück kannst du entweder den gleichen Weg nehmen, oder noch die Viehhausalm ansteuern. Insider nehmen den Jägersteig, der (bewusst) nicht ausgeschildert ist. Aus diesem Grund beschreibe ich diesen hier auch nicht. Solltest du auf dem Weg auf Einheimische treffen, kannst du ja fragen. Solltest aber keinen Jäger erwischen, der wird dir das nämlich eher nicht verraten wollen.

Etwas längere Tour mit mittlerem Schwierigkeitsgrad auf das Heukareck. Herrliche Aussicht über das Salzachtal. Trittsicherheit erforderlich!