Die Tour auf den Schmittenstein ist eine etwas anstrengendere Wanderung, die über eine bewirtschaftete Alm zum markanten Gipfel des Schmittensteins führt. Vom Gipfel genießt du einen herrlichen Blick über den Schlenkengrat zum Schlenken, zum Dachstein und ins Tennengebirge bis zum Untersberg bei Salzburg.

Ausgangspunkt

Gasthof Grundbichl (865 m), nahe St. Kolomann

Dauer hin/zurück

bis zum Gipfel 2h 15min / 1h 45min
bis zur Sattelalm 1h 15min / 1h
bis zur Bergalm 45min / 30min
Höhendifferenz 830 Hm

Charakteristik

Vom Gasthof Grundbichl bis zur Bergalm auf einer relativ steilen Schotterstraße, durchwegs im Wald, dann auf schmälerem Weg über freies Gelände, teilweise sehr steil und kurze Klettereien. Schwindelfreiheit und Trittsicherheit erforderlich, für Kinder nicht geeignet!

Anreise

Bundesland Salzburg, über Vigaun nach St. Kolomann (nahe Hallein), dann bis zum Gasthof Grundbichl (die Bergalm ist ausgeschildert).

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Die Wanderung im Detail

Von St. Kolomann aus fährt man noch eine Weile über eine schmale, aber asphaltierte Straße bis zum Ausgangspunkt der Wanderung, dem Gasthof Grundbichl auf 865 m. Wer diese Strecke zum ersten Mal fährt, sollte sich nicht wundern, wie weit es von St. Kolomann aus noch ist – einfach den Schildern zur Bergalm folgen, dann kann nichts schief gehen.

Zur Bergalm

Beim Gasthof Grundbichl befindet sich ein kleiner Parkplatz, von wo aus eine Schotterstraße zur Bergalm führt. Es geht gleich relativ steil bergauf. Auf dem ersten Drittel des Weges bis zur Alm bewältigt man nahezu schon die Hälfte der insgesamt zurückzulegenden Höhenmeter.

Zu Beginn entlang einer Schotterstraße

Zu Beginn geht es entlang einer Schotterstraße

Dafür geht es durchwegs durch den Wald, was sich ab der Bergalm ändert – von hier an geht man größtenteils über offenes Gelände. Kurz nach der Bergalm gabelt sich der Weg (Latschenalm / Ladenbergalm), dort hält man sich links Richtung Ladenbergalm. In diesem Teil ist man der Sonne schutzlos ausgeliefert. Auf dem folgenden flachen Stück bis zur Sattelalm ist das nicht weiter schlimm, aber das letzte, wieder sehr steile Drittel bis zum Gipfel in der prallen Sonne zurücklegen zu müssen, kostet sehr viel Schweiß. Früh aufstehen ist also angesagt, wenn man sich eine solche Tortur ersparen will. Laut Schild benötigt man bis zum Gipfel von der Sattelalm noch 1 1/2 Stunden, bei durchschnittlicher Kondition benötigt man aber nicht mehr als eine Stunde.

Zum Gipfel

Nach dem flachen Stück beginnt der anstrengendste Teil der Wanderung. Die ersten Meter führen durch den Wald, sehr bald aber bedecken nur noch Latschen den Boden. Nach dem steilen Waldstück geht es eine Zeitlang relativ flach am Rücken des Schmittensteins entlang.

Hier kann es im Sommer heiß werden

Hier kann es im Sommer heiß werden

Unterbrochen wird dieses flachere Stück nur durch eine sehr kurze Seilkletterei. Wenn man den langen Rücken des Schmittensteins dann überwunden hat, wird man dadurch belohnt, indem der Weg hinter dem Gipfel in schattiges und deutlich kühleres Gelände weiterführt. Der Weg hier ist relativ schmal und führt an der Felsflanke des Schmittensteins entlang, rechts geht es steil bergab – Vorsicht ist also geboten.

Schlenkengrat, im Hintergrund der Untersberg

Schlenkengrat, im Hintergrund der Untersberg

Der Ausblick über den Schlenkengrat zum Schlenken ist wirklich sehr schön, auch der Gipfel ist jetzt nicht mehr weit. Nach dem Stück hinter dem Fels geht es noch einmal ganz kurz steil bergauf und man muss etwas die Hände zu Hilfe nehmen, bevor man endgültig das Gipfelkreuz erreicht.