Zuletzt aktualisiert am 13. August 2019 um 14:24

Ein sehr schöne, relative kurze Rundwanderung auf den Schober und den Frauenkopf, bei der man von beiden Gipfeln eine herrliche Aussicht über zahlreiche Seen (z.B. Fuschlsee, Wolfgangsee, Mondsee, Zeller See) und Gipfel  (wie z.B. Drachenwand, Ellmaustein, Filbling, Schafberg, Zwölferhorn) genießen kann.

Mit der Ruine Wartenfels erwartet dich ein weiteres Highlight, welches besonders auch für Kinder ein Erlebnis darstellt. Die Wege auf die Gipfel sind für Kinder aber nicht geeignet. Kurz vor dem Gipfel des Schobers gibt es eine seilgesicherte Passage, der Abstieg vom Frauenkopf führt über sehr viel Geröll und erfordert ebenfalls Trittsicherheit.

Ausgangspunkt

Parkplatz unterhalb der Ruine Wartenfels (924 m) beim Ansitz Wartenfels, alternativ kann man auch in Fuschl starten

Dauer hin/zurück

bis zur Ruine Wartenfels ca. 10-15 min. / 10 min.
bis zum Gipfel des Schober 1h / 30min
Rundwanderung in Kombination mit dem Frauenkopf 2 Stunden
Höhendifferenz 425 Hm

Charakteristik

bis zur Ruine Wartenfels Forststraße, ab dann steilerer Waldweg, gegen Ende über Fels mit Stahlseil gesichert, für Kinder nicht geeignet (Kinder nur bis zur Ruine).
Vorsicht bei Nässe! Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich!

Anreise

Bundesland Salzburg, zwischen Thalgau und Fuschl etwa auf halber Strecke dem Wegweiser „Ruine Wartenfels“ folgen (oder alternativ direkt ab Fuschl in der Nähe des Hotels Waldhof losmarschieren)

Karte

OpenStreetMap

Mit dem Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von OpenStreetMap Foundation.
Mehr erfahren

Karte laden


Größere Karte anzeigen

Die Wanderung im Detail

Wer in kurzer Zeit einen herrlichen Ausblick genießen möchte und in ziemlich alpin anmutendes Gelände gelangen will, dem kann man den Rundweg über den Schober und den Frauenkopf nur wärmstens empfehlen. Vorsicht ist aber auf jeden Fall geboten – vor allem bei Nässe, da es die ein oder andere Stelle gibt, die Trittsicherheit und auch Schwindelfreiheit erfordert. Gerade im Frühjahr können Schneefelder eine nicht zu unterschätzende Gefahr darstellen und man sollte deshalb gerade mit Jugendlichen Vorsicht walten lassen.

Die Wanderung beginnt recht gemütlich, egal in welcher Richtung man die Rundwanderung beginnt. Der Weg gabelt sich nach etwa 5 Minuten Gehzeit, links geht es in Richtung Wartenfels und Schober, geradeaus geht es zum Frauenkopf. 

Die Ruine Wartenfels

Die Ruine Wartenfels (1021 m), welche nur etwa 15 Minuten vom Ausgangspunkt entfernt ist, ist aber für Kinder ein Erlebnis und bereits von dort aus hat man einen schönen Ausblick über Fuschlsee, Zeller See sowie Mondsee.

Die Burg Wartenfels wurde im 13. Jhdt. erbaut, wurde aber im Bauernkrieg niedergebrannt. Kurz darauf erfolgte der Wiederaufbau, doch schon 1598 galt sie als baufällig, ab 1609 wurde sie dann nicht mehr renoviert und wurde so zur „Ruine Wartenfels“.

Ruine Wartenfels

Ruine Wartenfels

Weiter zum Gipfel des Schobers

Für Kinder ist der Weg ab der Ruine Wartenfels nicht geeignet, auch wenn man immer wieder Kinder im Vorschulalter am Gipfel antrifft. Ab der Ruine Wartenfels gelangt man dann in zunehmend steileres Gelände, teilweise geht es über angelegte Holzstufen nach oben. Kurz vor dem Gipfel des Schobers geht es über Trittklammern und entlang von Drahtseilen im Fels zum Gipfel. Die Aussicht ist wirklich herrlich, die man nach ca. einer Stunde Fußmarsch genießen kann.

Blick über Drachenwand zum Schafberg

Blick über Drachenwand zum Schafberg

Schober, herrlicher Ausblick am Gipfel

Schober, herrlicher Ausblick am Gipfel

In Sichtweite unterhalb des Gipfels befindet sich die Schoberhütte, welche auch als Notunterkunft dienen kann.

Weiter zum Frauenkopf

An ihr vorbei geht es dann weiter zum recht nahe liegenden Frauenkopf, den man in etwa 10 Minuten vom Schober aus erreichen kann.

Gipfelkreuz des Frauenkopfes

Gipfelkreuz des Frauenkopfes

Auch vom Frauenkopf kann man wieder eine sehr schöne Aussicht genießen. Der Wolfgangsee samt den umliegenden Gipfeln von Schafberg, Rettenkogel, Rinnkogel, Sparber oder der Fuschlsee mit Ellmaustein und Filbling. Auch das Red Bull Hauptgebäude ist vom Frauenkopf aus sehr gut zu sehen. Mit etwas Glück trifft man am früheren Morgen hier auch auf Gemsen.

Der Abstieg

Der Abstieg vom Frauenkopf führt über einen Serpentinenpfad relativ steil abwärts. In den letzten Jahren häuft sich hier immer mehr Geröll an und man muss schon vorsichtig sein – vor allem auch deshalb, weil losgetretene Steine Wanderer unterhalb gefährden können. Man kommt dann zu einer Schotterstraße, bei der Mann nach ca. 100m nach links in den Wald hinein abbiegen kann. Dieser Weg führ uns zurück zum Ausgangspunkt am Parkplatz beim Gasthof Schlössel. Wer die Abzweigung in den Waldweg versäumt – auch nicht tragisch, denn wenn man der Schotterstraße weiter folgt, kommt man auch über diese zurück zum Parkplatz.

Gegen der Uhrzeigersinn – Frauenkopf zuerst

Wer die Runde gegen den Uhrzeigersinn geht, der muss zu Beginn der Route gut auf die Markierungen achten. Direkt nach dem Parkplatz führt der Weg in den Wald. An einer Stelle gabelt sich der Weg und man ist geneigt, die breitere Schotterstraße weiter zu gehen, weil der andere, markierte Weg, rechts vom Gipfel wegführt. Schöner ist aber der Waldweg. Grundsätzlich ist es aber egal, wie man geht, denn wenn man der Markierung folgt, kommt man wieder auf den richtigen Weg zurück. Wenn man erst einmal die Serpentinen erreicht hat, geht es unbeirrbar auf den Gipfel nach oben.

Die Rundtour nimmt übrigens nur etwa eine viertel Stunde mehr in Anspruch, als wenn man nur auf den Schober und wieder zurück gehen würde – ihr ist also ganz klar der Vorzug zu geben.

Sehr schöne, kurze Rundwanderung auf den Schober und den Frauenkopf. Von beiden Gipfeln eine herrliche Aussicht über zahlreiche Seen und Gipfel.