Zuletzt aktualisiert am 8. November 2019 um 14:14

Nachdem das Almcamp 2018 nach einer anfänglichen Enttäuschung (viel zu viele kurzfristige Absagen) sich am Ende als einfach nur genial herausgestellt hat, war sehr schnell klar: das darf auf keinen Fall das letzte Almcamp gewesen sein! Den Rückblick auf 2018 findest du unter Das Almcamp auf dem Maltaberg ist Geschichte.

Und so hat sich Rainer mächtig ins Zeug gelegt und eine geniale Hütte auf 2.200 m Seehöhe (Die Römerhütte) an der Großglockner Hochalpenstraße als neuen Veranstaltungsort für das Almcamp 2019 #almcamp19 ausgewählt. Diesmal soll es keine bewirtschaftete Hütte sein, sondern eine Selbstversorgerhütte.

Donnerstag, Anreise und Get-Together

Die Anreise und Abendessen

Während Rainer und Robert schon gegen Mittag von der Mautstation Fusch an der Glocknerstraße in Richtung Römerhütte aufgebrochen sind, um Proviant nach oben zu bringen und zu verstauen, sind im Laufe des Tages nach und nach die Teilnehmer eingetrudelt.

Aus Richtung Salzburg habe ich am Hauptbahnhof Marlene, Veronika und Günter ins Auto geladen, um als Fahrgemeinschaft zur Hütte anzureisen. Nachhaltigkeit ist uns wichtig!

Als wir gegen 20:00 aufschlagen, ist der Rest der Gruppe (bis auf einen bärtigen Mann, der noch bis Freitag Mittag auf der Münchner Wiesn seinen Verpflichtungen nachgehen muss) schon beim Jausnen.

Rainer hat sich dankenswerterweise um das Beschaffen des Proviants und auch das Vorkochen so mancher Speisen gekümmert. Lauter Produkte lokaler Anbieter, betont Rainer. Die Konzentration auf lokale Produkte hat sich dabei als gar nicht so einfach herausgestellt, wenn man für 4 Tage und 11 Leute einkaufen muss und dann auch Abwechslung bieten will.

Earth Strike Day und Session-Planung – voll motiviert!

Nachdem wir unseren Hunger gestillt und unsere Kehlen grob befeuchtet haben, machen wir ein Brainstorming zum Earth Strike Day #EarthStrike, der morgen, Freitag, stattfindet. Schnell ist eine Idee geboren, die an dieser Stelle aber noch nicht verraten wird.

Und dann packt uns um 23:00 noch einmal die Motivation. Session-Planung! Ja, das kann durchaus passieren, wenn sich ein paar Verrückte beim Almcamp treffen!

Ein besonderer Modus beim Almcamp: jeder und jede muss/darf eine Session abhalten. Und so schlagen bis 23:45 alle (bis auf Jochen, der ja erst morgen aufschlagen wird) ein oder zwei Themen vor, denen wir uns in den nächsten 2 Tagen widmen werden. Es wird sich viel um Nachhaltigkeit drehen. Ein Thema, welches allen Teilnehmern sehr wichtig ist.

Um Mitternacht gibt es dann noch Geburtstagskuchen. Rainer ist älter geworden, was wir mit Schnaps, Whisky, einem von Marlene mitgebrachten Guglhupf und einem kurzen Ständchen feiern.

Freitag – Earth Strike Day Aktion und Sessions

Earth Strike Day

Nach einem ausgiebigen Frühstück (wieder mit Speisen lokaler Anbieter) machen wir uns auf zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe. Denn unsere Earth Strike Aktion starten wir an der immer schneller verschwindenden Gletscherzunge des Großglockerns – der Pasterze.

Unsere erste Idee basiert ein wenig am genialen Wimmelbild des letzten Castlecamps. Wir wollen symbolisieren wie die Politik Augen und Ohren verschließt und in Untätigkeit verharrt, wenn es um den Klimaschutz geht. Und so stellen wir uns mit Blick zur Pasterze bzw. den kleinen Resten, die davon übrig geblieben sind, entsprechend auf, während Günter das Ganze filmt.

Für den 2.Teil unserer Aktion wandern wir hinunter zum Gletschersee. Mit einer Eisscholle im Hintergrund bilden wir mit unseren Körpern die Buchstaben ACT NOW. Bis wir das für uns alle zufriedenstellend im Kasten haben, vergeht einiges an Zeit, aber am Ende sind wir mit unserer Umsetzung der Ideen sehr zufrieden.

Gletschersee an der Pasterze, Großglockner

EarthStrike 2019 - unsere Aktion an der Pasterze, Großglockner Hochalpenstraße

EarthStrike 2019 – unsere Aktion an der Pasterze

Nach einem Schweiß treibenden Aufstieg zurück zum Parkplatz – es ist für Ende September sehr warm – geht es aufgrund einiger verrückter Fotografen mit recht unterschiedlicher Geschwindigkeit dann wieder zurück zur Römerhütte.

Rainer kocht

Mittag gibt es heute Pinzgauer Kasnockn. Vorbereitet und angerichtet von Rainer. Wie gut, dass es immer wieder Verrückte gibt, die ihr Essen fotografieren, nur so kann ich euch den Genuss an dieser Stelle etwas näher bringen.

Pinzgauer Kasnockn

Pinzgauer Kasnockn

Session 1 – Climate Change (Freddy)

Freddy stellt sich und uns die Frage, was wir im Rahmen unserer Unternehmen oder als Blogger tun können, um Politik und Entscheider zum Handeln zu bringen. Selber Politiker werden ist einer der Vorschläge. Oder Politiker direkt kontaktieren mit Konzentration auf jene Parteien, die in Bezug auf Klimaschutz den größten Nachholbedarf haben.

Eine weitere Möglichkeit ist, die Stellungnahme von #EntrepreneursForFuture zu unterschreiben. Das ist eine Plattform, die zeigen will, dass sich sehr wohl Wirtschaft und Umweltschutz vereinen lassen.

Das Land Salzburg hat mit der Klima- und Energiestrategie 2050 eine langfristige Initiative ins Leben gerufen, die unter anderem Förderungen und Beratungen für Private, Unternehmen und Gemeinden bietet.

Nebenschauplatz Mobilität

Im Rahmen dieser Session beschäftigt uns auch das Thema Mobilität sehr stark. Weg vom Individualverkehr und hin zu den Öffis. Was sich aber als schwierig erweist, vor allem, wenn man auf dem Land wohnt, da hier die Anbindung oft einfach zu schlecht ist. Auch schräg: Sonderangebote für Bus oder Bahn werden oft sehr gut versteckt, „damit sie nicht zu viele nutzen“. In anderen Ländern klappt das schon viel besser, da sind öffentliche Verkehrsmittel teilweise generell kostenlos und nicht Gewinn orientiert.

Salzburger Land Tourismus hat sich dem Thema Mobilität ebenfalls gewidmet, um den Gästen in diesem Bezug mehr bieten zu können. Ein großes Problem stellt dabei das Gepäck während der An- und Abreise dar. Auch sehr schwierig: die vielen Player unter einen Hut zu bringen, um ein durchgehendes Angebot an Öffis für den Gast bieten zu können. Die Strukturen sind dabei oft viel zu heterogen.

Draußen Session

Draußen-Session

Session 2 – macht es Sinn mit Klimawandel-Leugnern zu diskutieren? (Horst)

Jeder, der sich auf Klimawandel-Diskussionen in den sozialen Medien einlässt, kennt sie: die Trolle, die sämtliche Fakten ignorieren („da glaubt einer noch an Statistiken!“) und das Gespräch umgehend auf die persönliche Ebene verlagern (Rechter Hass gegen 16-jährige Klima-Aktivistin Greta Thunberg | Quelle: Der Standard ).

Die Fronten sind verhärtet – von beiden Seiten. Die Basher sind in allen Bildungsschichten zu finden. Und so kann es auch schwierig werden, häufig nur leicht verdrehte Fakten zu erkennen.

Wir sind uns einig, dass es keinen Sinn macht, auf Provokationen einzusteigen. „Don’t feed the troll!“. Auch Scheindiskussionen, die vom eigentlichen Thema ablenken, lässt man besser unkommentiert. Soziale Medien fördern die Polarisierung sehr viel mehr, als das in analogen Diskussionen der Fall ist.

Trotzdem macht es aus unserer Sicht sehr wohl Sinn, sich an Diskussionen (sachlich, idealerweise mit Quellangaben) auch in den sozialen Medien zu beteiligen. Einfach um aufzuzeigen, dass es auch noch andere Meinungen gibt.

Resüme: betont sachlich bleiben und Emotionen vermeiden, eher kommentieren anstatt zu diskutieren.

Session 3 – Arbeitsnomaden am Beispiel der Meurers

Arbeitsnomaden – ein Wunschberuf?

Digitale Nomaden – Wunschberuf und Lebensziel vieler Jugendlicher. Für den Dauerurlaub bezahlt zu werden, wie geil ist das denn? Zumindest sehen so die idealisierten Vorstellungen vieler aus. Dass nicht alles Gold ist, was glänzt, zeigen uns Achim und Monika dank ihrer ganz eigenen Geschichte. Nicht alles kann hier niedergeschrieben werden, da sie manche sehr persönliche Dinge nur in unserer vertrauten Runde so weitergegeben haben.

Wie alles begann

2014 haben ihnen einige negative Erlebnisse die Endlichkeit des Lebens so richtig klar werden lassen. Und so ist die Idee entstanden, den fixen Wohnsitz aufzugeben und sich auf Reisen zu begeben. Durch Zufall haben sie genau zu dieser Zeit die Möglichkeit bekommen, 3 Wochen eine bezahlte Recherche-Reise nach Jordanien antreten zu können. Allerdings gab es dafür sonst kein Honorar.

Das Erlebnis an sich war trotzdem sehr positiv und so haben sie damit begonnen, entsprechende Konzepte auszuarbeiten, um für eine solche Recherche-Arbeit Geld zu bekommen und davon dann auch den Lebensunterhalt finanzieren zu können. Auf einer Tourismus Messe gab es dann einen ersten Auftrag und auch danach lief es sehr gut weiter. Schnell waren sie für 30 Wochen gebucht.

Wohnung aufgeben

Konsequenz : man braucht jetzt wirklich keine Wohnung mehr. Das ist aber natürlich leichter gesagt, als getan. So ist es sehr schwierig, sich von vielen lieb gewordenen Dingen zu trennen. Manche davon sind vorerst auf dem Dachboden der Mutter gelandet, bis sie irgendwann durch jemand anderen durch ein Missverständnis entsorgt wurden.

eResidency

So sind sie dann letztendlich auf Estland gestoßen. Estland bietet für genau solche Fälle eine sogenannte e-Residency an. Damit hat man eine ladungsfähige Adresse und auch eine Firmengründung ist damit recht einfach möglich.

Doch nicht alles Sonnenschein

Und auch bei Krankheit (man hat ja auch keinen Hausarzt) ist alles nicht so einfach. Auch so trivial erscheinende Dinge wie Wäsche waschen kann nerven, wenn man ständig auf Achse ist.

In Summe nagt das alles im Laufe der Zeit ziemlich an der Substanz. Vor allem auch deshalb, weil man kein Rückzugsgebiet wie die eigene Wohnung hat. Eine Ferienwohnung kann vorübergehend als Ersatz dienen. Ihr ausgebautes Auto ist für Achim und Monika nicht mehr als ein fahrbarer Schrank mit Notbett.

Ihre aktuelle Herausforderung ist die Suche nach einer eigenen Bleibe, um in Zukunft öfter auch wieder durchatmen zu können.

Earth Strike – Vorführung und Verbreitung

Wir wissen ja, was wir von Günter erwarten können, aber zumindest für mich kann ich sagen: er hat meine Erwartungen mit der Nachbearbeitung des Materials vom Vormittag noch klar übertroffen. Unsere Earth Strike Aktion vom Vormittag hat als Resultat ein mehr als geniales Video hervorgebracht.

Nach der Vorführung des Videos nutzen wir all unsere Kontakte, um das Video einer möglichst breiten Masse zukommen zu lassen. Es wird geteilt, gechattet und getwittered was das Zeug hält. Leider waren wir wohl etwas spät dran, um es eventuell noch in die lokalen Nachrichten zum Earth Strike zu schaffen, was unser Ziel gewesen wäre.

Samstag – weitere Sessions

Session 4 – Ask the nerd (Benjamin)

Nachdem Benjamin eine solche Techie-Session schon 2018 erfolgreich angeboten hat, gibt es diese auch 2019 wieder. Themen wie Indieweb, 5G oder autonomes Fahren stehen im Zentrum der Fragen. Dank Benjamin müssen wir dazu nicht googeln, Benjamin weiß sehr vieles aus dem Stand.

Session 5 – Mobilität (Marlene)

Habe leider den Start versäumt. Musste raus. Mir war heiß (zur Verwunderung mancher, aber nicht aller).

Urban sind öffentliche Verkehrsmittel kein Problem, das Angebot ist in der Regel groß genug. Im ländlichen Raum ist das sehr schwierig, die Häuser viel zu weit verstreut.

Es gibt zu wenig öffentliche Daten und auch zu wenig Bereitschaft der verschiedenen Player zur Zusammenarbeit. In nördlichen Ländern wie Finnland funktioniert das besser. Es wird offener mit Daten umgegangen und es gibt auch mehr Willen zur Zusammenarbeit. So gibt es zum Beispiel in Helsinki eine App, über die man nur die Wunschroute eingibt und man mehrere Möglichkeiten angeboten bekommt, die man auch gemeinsam per App bezahlen kann (Mobility as a Service).

  • Fairtiq in Linz ist eine neue App, die öffentliche Mobilität erleichtern soll. Einchecken, Einsteigen, Losfahren.
  • Uber wird in Zentralamerika verstärkt genutzt, weil es sicherer ist als herkömmliche Taxis. Man weiß wo das Auto ist und wer der Fahrer ist.
  • eRoller – für die letzte Meile, aber alles andere als nachhaltig.

Mittagssession – Resterl essen

Nachdem wir bisher kaum alles aufessen konnten, werden Mittag hauptsächlich die Resterl von gestern aufgegessen. Schmeckt trotzdem vorzüglich.

Session 6 – Zero Waste (Monika)

Cradle to Cradle ist einer der Fachbegriffe, die in diesem Zusammenhang auftauchen. Von der Wiege zur Wiege. Wenn ein Produkt-Zyklus zu Ende ist, wird etwas anderes daraus gemacht. Zum Beispiel aus einem Küchenregal auch so etwas wie ein Sarg.

Zero Waste Ansätze gehen dahin, dass man Abfälle wiederverwertet. So ist Kaffeesatz zum Beispiel ein sehr guter Nährboden für Pilzzucht. Oder Milchschaum-Reste, die in Molke und Fett getrennt und weiter verwertet werden.

In der Hotellerie ist Zero Waste aufgrund verschiedener, strenger Hygiene Vorschriften oft nur sehr schwer möglich. Trotzdem gäbe es auch Dinge, die sehr einfach umsetzbar wären, wie zum Beispiel Seifenspender als Ersatz für verpackte Mini-Seifen.

Bei einigen Hotels kann man auf den Zimmerservice verzichten, was Waschmittel etc. spart. Manche dieser Hotels bieten dafür auch gewisse Boni an.

Foodwaste ist ebenfalls ein großes Thema. Weltweit werden durchschnittlich ca. 30% der Lebensmittel weggeworfen. In der Hotellerie kann man zum Beispiel mit kleineren Tellern den Abfall vermindern, oder eine halbe Stunde vor dem Ende der Frühstückszeit das Buffet nicht mehr auffüllt. Insbesondere Letzteres kommt bei vielen Gästen gut an, kann aber in Luxushotels schlimmstenfalls zu negativen Bewertungen führen.

Durch bewusste Planung der Rezepte und des Menüplans kann ebenfalls Abfall vermieden werden.

Eine App wie zum Beispiel Too Good To Go ermöglicht es, die Lebensmittel-Verschwendung zu bekämpfen. Damit kann überschüssiges Essen zu einem günstigen Preis erstanden und muss deshalb nicht weggeworfen werden.

Session 7 – Follow Them! Wer kann Social Media so richtig gut? (Günter)

Günter zeigt uns und ist auch noch auf der Suche nach Best Practise Beispielen von Social Media Auftritten mit einer guten Content-Strategie. Am Beginn der Session gibt es aufgrund des ersten Beispieles eine etwas intensivere Diskussion, was denn eine gute Content-Strategie ist.

Story-Telling wird als Kernelement einer guten Strategie gesehen. Veröffentlicht wird bei Salzburger Land Tourismus zum Beispiel nicht als „Die Redaktion“, sondern als Person.

Ein weiteres Beispiel ist auf das Thema Fotografie zu setzen. Strategie kann sein, Fotografen oder Foto-Enthusiasten anzulocken. Das kann einerseits durch User Generated Content sein (kuratiert ja oder nein) oder durch eigenen Content. Wer auf Instagram setzt, sollte zum Beispiel den Besuchern auch deren Hashtag sichtbar machen.

Video-Strategie: „Es gibt nicht zu lang, nur zu langweilig!“. Videos zu einem bestimmten Themenbereich, wie zum Beispiel Salzburger Land Spurensucher.

Live-Content aus einer Region am Beispiel Bremerhaven (einlaufende Schiffe, Segelregatta, Sonnenaufgang).

Eine weitere Möglichkeit sind Insta-Stories. Dabei ist es wichtig, dass es keine simple Diashow ist, sondern Personen im Mittelpunkt stehen und diese auch etwas erzählen.

Session 8 – TikTok (Jochen)

Jochen führt uns in TikTok ein und zeigt uns auch einige Beispiele. Danach geht es nach draußen bei heute nur knappen 5 Grad.  Folgendes Tik Tok ist dabei entstanden.

Session 9 – Wann verkaufe ich meine Blogger-Seele? (Veronika)

Wie viel Werbung verträgt ein Blog? Zum Blog passende Werbung wird eher akzeptiert, als unpassende Werbung. Affiliate Links, die thematisch zu einem Artikel passen, stellen deshalb in der Regel kein Problem dar. Wenn aber ein Wanderblog plötzlich einen Beitrag zu einem Online Casino veröffentlicht, kann das Besucher auch auf Dauer vertreiben.

Kurz kommt es (wie immer bei dieser Thematik) zu einer teilweise emotionalen Diskussion, ob man im Rahmen einer bezahlten Kooperation Do-Follow oder No-Follow Links setzen soll. Google ist hier klar: Links innerhalb bezahlten Contents sind mit No-Follow zu kennzeichnen, in Zukunft als „Sponsored“.

Jenseits der Werbung gibt es noch das Feld des persönlichen Umfeldes, wo man als Blogger entscheiden muss, was man von sich preisgibt und was nicht. Stichwort Mama-Blogger. Ein ganz besonderes Thema sind in diesem Zusammenhang auch Bilder von Kindern. Wie viel man von sich und seiner Familie nach außen trägt, ist in jedem Fall ein Balanceakt.

Dazwischen driften wir wieder völlig ab, deshalb gibt es dazu an dieser Stelle auch keine Zusammenfassung dazu.

Schweinsbraten mit Last-Minute Session „Verlieren & Gewinnen“

Nach dem Essen wollten wir eigentlich keine Session mehr abhalten. Aber nach dem Schweinsbraten (an dieser Stelle danke an den Koch Rainer und seine Helferlein) waren wir auf Roberts Session einfach zu neugierig: Gewinnen und Verlieren.

Robert erzählt uns seine spannende Geschichte vom erfolgreichen Aufbau ihres Reisebüros in Nicaragua, bis massive Unruhen mit Toten sie zum Aufgeben gezwungen haben. Der Rückreise der Gäste, der Stornierungen und dem am Ende zwangsläufigen kündigen der Angestellten. Wir erfahren in dieser Session auch sehr viel über die Politik im Land. Und von Roberts & Evas aufstehen – mit dem Ziel, sich nun Panama als neue Destination zu widmen.

Der Abend wird dann für einige wieder recht lang.

Sonntag – Frühstück & Abreise

Drei intensive Tage nehmen ihr Ende. Ein letztes Frühstück in der Römerhütte, aufräumen, packen und emotionales Verabschieden. Bleibt nur zu hoffen, dass es auch 2020 wieder ein Almcamp geben wird. Mit mir muss man dabei auf jeden Fall wieder fix rechnen.

Sponsoren – Vielen Dank!

Gruppenfoto Almcamp 2019 – (c) Günter Exel

Wir bedanken uns sehr herzlich bei den Sponsoren Kärnten Werbung und Großglockner Hochalpenstraße! Erstere haben unsere Verpflegung gesponsert, Zweitere die Maut-Gebühr.