Zuletzt aktualisiert am 23. August 2019 um 11:32

Das Castlecamp in Kaprun #cczk17 ist ein Touristik Barcamp, welches – wie der erste Teil des Namens schon verrät – in einer Burg stattfindet. Es war meine zweite größere Netzwerkveranstaltung (nach der ABCstar im April 2017) an der ich in meinem noch jungen Blogger-Dasein teilgenommen habe.

Der Bereich Touristik ist für mich als Blogger zum Thema Wandern und Ausflüge in Österreich ein Themenbereich, der für mich ganz besonders interessant ist. Dementsprechend voller Erwartungen bin ich zu dieser 2-tägigen (wenn man den ersten Abend mit lockerem Kennenlernen nicht dazurechnet) „Nicht-Konferenz“ angereist.

Was ist ein Barcamp?

Im Rahmen eines Barcamps gibt es keine fixen Vorträge die schon im Vorfeld bekanntgegeben werden, wie man es von anderen Konferenzen kennt. Aus diesem Grund nennt man Barcamps auch „Unkonferenz“ (ins Englische übersetzt heißt Barcamp unconference).

Ein Barcamp lebt davon, dass sich jeder Teilnehmer intensiv mit einbringt, sei es durch eigene Vorträge oder aber zumindest durch eine aktive Teilnahme an den Diskussionen.

Der Veranstalter gibt nur eine Art Terminrahmen vor (wann finden Sessions statt, wann gibt es Pausen), die Sessions selbst werden erst zu Beginn eines jeden Tages gemeinsam erarbeitet. Das hat den großen Vorteil, dass die Teilnehmer der Konferenz ganz stark ihr Wunschprogramm selbst bestimmen können. Sessions von Teilnehmern für Teilnehmer.

Tag 0 – gemeinsames Abendessen und erstes Kennenlernen

Wären alle gekommen, die sich im Laufe des Anmeldezeitraumes auf die Liste gesetzt haben, wären es 198 Teilnehmer geworden. 137 Teilnehmer stehen am Ende auf der Liste. Laut Rainer (@edei), dem Organisator und Initiator des Castlecamps, nichts, was ihn noch aus der Ruhe bringen könnte. Nach 10 Jahren Erfahrung (dieses Jahr war das 10 jährige Jubiläum) weiß Rainer sehr gut, dass sich viele wieder abmelden oder einfach nicht kommen. Dementsprechend wird auch das Essen für die offiziell 2-tägige Veranstaltung organisiert bzw. werden die Räumlichkeiten in der Burg Kaprun vorbereitet.

Für Freitag Abend gibt es 80 Anmeldungen, die wohl zum Großteil allesamt gekommen sind. Zumindest ist der für uns reservierte Raum im Auhof am Ende brechend voll. Hier trifft man sich traditionell zum Abendessen, um erste Kontakte zu knüpfen oder alte Bekannte aus den letzten Jahren wiederzusehen. Der Auhof hat extra für uns an diesem Abend sein Restaurant geöffnet.

Kontakte kann man bei solchen Veranstaltungen sehr einfach knüpfen, dass man sich duzt, ist obligatorisch. Und egal ob Neuling oder alter Hase – jeder wird freundlich aufgenommen.

Der Abend verläuft dementsprechend locker und nett. Was ich immer besonders spannend finde: die Menschen hinter den sozialen Accounts (Twitter & Co) kennenzulernen! Einige kenne ich auch schon von der ABCstar und so wird der Abend niemals langweilig und doch relativ lang – erst kurz nach Mitternacht komme ich in meiner Unterkunft an.

Tag 1 in der Burg

Es regnet in Strömen, über Nacht ist in den Bergen viel Schnee gefallen (am Kitzsteinhorn ein halber Meter). Das Wetter ist also wirklich als mies zu bezeichnen. Was meiner guten Laune aber keinen Abbruch tut – ich freue mich sehr auf mein erstes Camp, bin entsprechend motiviert und bester Stimmung!

Vorstellungsrunde

Alles beginnt nach der Begrüßung durch Rainer mit einer kurzen Vorstellungsrunde. Bei so vielen Teilnehmern muss diese natürlich kurz und knackig sein.


Vielen Dank an Günter Exel, dass ich sein Video an dieser Stelle verwenden darf!

Dadurch dauert das Ganze trotz der großen Teilnehmeranzahl nicht lange und man kann sich einen allerersten Eindruck von allen Teilnehmern machen.

Sessionplanung

Direkt im Anschluss geht es an die Sessionplanung. Hier kann und soll sich jeder Teilnehmer einbringen, Neulinge werden ganz besonders dazu aufgefordert, einen Vorschlag zu machen. Nachdem man das Thema kurz vorgestellt hat, kommt es zu einer Abstimmung, wer sich für dieses Thema interessieren würde. Viele Interessenten – großer Raum, wenige Interessenten – kleiner Raum.

Mein Vorschlag zu Social Media Overkill bekommt eher wenige Stimmen und so wird diese Session dann für den kleinen Raum eingeplant.

Der Plan für den ersten Tag sieht am Ende dann wie folgt aus:

Castlecamp Kaprun - Sessions Tag 1

Castlecamp Kaprun – Sessions Tag 1

Die Sessions am Tag 1

Mein Tagesplan:

  • Digitale Assistenten im Tourismus – Florian Bauhuber @Bauhuber
  • Facebook Live Videos – Gerhard Liebenberger @andersreisender
  • Facebook Marketing – Alexander Hohenthaner @restplatzboerse
  • – Mittagspause –
  • Social Media Overkill – Horst Gassner @WandernAustria
  • Mobile Video – Filmen mit dem Smartphone – Günter Exel @guenterexel
  • Snack Content – Franz-Josef Baldus @koelnkomm

Digitale Assistenten im Tourismus

Florian @Bauhuber ist überzeugt, dass digitale Assistenten wie Alexa im Tourismusbereich eine immer größere Rolle spielen werden. Mehr noch: er sieht eher eine Art Umbruch, wie er mit den ersten Smartphones stattgefunden hat. So kann man Alexa mit eigenen Skills erweitern, für den Tourismus gibt es bisher (Stand Anfang September 2017) 81 sogenannte Skills. Solche Skills entsprechen neuen Funktionen bzw. Sprachbefehlen, die man Alexa beibringen kann. Nähere Infos kannst du zum Beispiel unter Amazon Alexa beherrscht jetzt 15.000 Skills finden.

Die Teilnehmer der Session sind sich zwar einig, dass digitale Assistenten ihre Berechtigung haben, was aber das genau für die Hotellerie bedeutet (wo und wie sinnvoll einsetzen, um zum Beispiel nicht die persönliche Ansprache zum Gast zu sehr zu vernachlässigen), darüber ist man sich noch uneinig. Speziell in Bezug auf ältere Menschen und Menschen mit Beeinträchtigung könnten digitale Assistenten einen echten Mehrwert bieten.

Auch eine spannende Frage in diesem Zusammenhang: sollten Hotels von sich aus z.B. in jedes Zimmer eine Alexa oder ähnliches Gerät stellen oder soll man nur entsprechende Schnittstellen (z.B. zum Ein- und Ausschalten des Lichts) für vom Gast mitgebrachte Geräte anbieten?

Facebook Live Videos

Gerhard @andersreisender zeigt uns in einer Praxis Session, worauf  man beim Einsatz der Live Video Funktion von Facebook achten muss. So sollte man sich im Vorfeld eine Storyline überlegen. Aber nicht nur was man sagt und was man zeigen will ist wichtig. Sehr wichtig ist zum Beispiel auch, dass man im Vorhinein überprüft, ob die Übertragungsgeschwindigkeit – nicht nur am Startpunkt sondern auch auf der geplanten Strecke – hoch genug ist.

Und man sollte auch nicht unterschätzen, dass Filmen und gleichzeitiges Reden eine hohe Konzentration erfordert. Wenn man sich dabei auch noch fortbewegt, ist die Gefahr, gegen ein Hindernis zu laufen, unbedingt zu berücksichtigen. Kommen noch weitere Überraschungen hinzu (Praxis-Beispiel von Gerhard: in Peking war man von seiner Nase so begeistert, dass man unbedingt Selfies mit ihm machen wollte), wird das Ganze noch schwieriger.

Da die Videos live sind, können Zuseher zeitgleich auch noch Fragen stellen. Ein weiterer Faktor, der die volle Aufmerksamkeit verlangt.

Auch den Umgang mit Selfie-Stick und Mikrofon sowie das Umschalten zwischen Front- und Back-Kamera sollte man im Vorfeld etwas üben, um am Ende eine möglichst ruhige Kameraführung und einen guten Ton hinzubekommen.

Wichtiger Einwurf eines Teilnehmers: um nicht mit dem Rundfunkgesetz in Konflikt zu kommen, darf man keine Ankündigung mit einer fixen Zeitangabe machen! Besser sagen, dass die Video Session „gegen 10:00 Uhr“ und nicht „um 10:00“ stattfinden wird.

Facebook Marketing

Alexander von der @restplatzboerse zeigt uns, wie man Facebook nutzen kann, um Marketing zu betreiben. Es geht in diesem Vortrag um hilfreiche Tools, zum Beispiel Fanpage Karma zur Mitbewerberbeobachtung (Benchmarking). Damit kann man auf einen Blick erkennen, wie man im Vergleich abschneidet, aber vor allem, ob der Mitbewerb gerade besonders zulegt und daraus entsprechende Rückschlüsse ziehen. Wie zum Beispiel, dass dieser gerade ein Gewinnspiel durchführt.

Aber nicht nur in den Mitbewerb bekommt man einen besseren Einblick, sondern insbesondere auch, wie die eigenen Beiträge funktionieren. Welche Beiträge funktionieren besonders gut, welche nicht?

Spezial-Tipp: die Restplatzbörse bindet die Social Wall durch einen geschickten Filter direkt in die Webseite ein, um Schnäppchen anzuzeigen. So erspart man sich das Kuratieren von Inhalten an mehreren Stellen.

Mittagspause

Nur so nebenbei erwähnt: dank Sponsoren gibt es auch ausreichend zu essen. Ein warmes Mittagsbuffet, ständig kleine Snacks, Kaffee und Getränke. Nein, verhungern oder verdursten muss niemand im Castlecamp Kaprun!

Kitzsteinhorn - am Freitag noch wenig Schnee

Kitzsteinhorn – am Freitag war noch wenig Schnee

Social Media Overkill

Mit Achim Meurer @HDRMeurer und seinen Vortrag zur Schlechtwetterfotografie (ein mehr als passendes Thema an diesem verregneten und kalten Wochenende) ist mein Diskussionsthema zum Social Media Overkill dann überraschend gut besetzt. Der kleine Raum ist so gut wie voll. Ich bin ohne vorbereitete Folien oder ähnliches an den Start gegangen und ich hoffe, dass ich in der Session-Vorstellungsrunde klar rübergebracht habe, dass ich mich mehr oder weniger nur als Moderator einer entsprechenden Diskussion sehe und am Ende niemand enttäuscht gewesen ist. Wie die Diskussion am Ende angekommen ist, kann ich schwer beurteilen, aber für mein Empfinden ist es nicht schlecht gelaufen. Danke an alle, die sich in die Diskussion eingebracht haben!

Zusammengefasst kann man sagen, dass jeder seine Vorlieben hat, wenn es um die Wahl der Plattform (Facebook, Twitter, Google+, YouTube, Pinterest, Instagram, Snapchat etc.) geht. Facebook ist für die meisten ein Muss, mehr als die Hälfte setzt 3 oder mehr soziale Medien ein. Facebook ist in der Regel der Top-Referer und Traffic Bringer, aber auch Pinterest kann zu wahren Besucherströmen führen, wenn ein Pin viral wird.

Viele der Diskussionsteilnehmer setzen auch Redaktionspläne ein und planen ihre Posts im Vorhinein. Zwar nicht immer alle, aber zumindest Posts mit Veranstaltungshinweisen lassen sich sehr gut schon im Voraus planen.

Ein Patentrezept, welche sozialen Medien man wie einsetzt, gibt es nicht. Am Ende hängt es immer auch von der Zielgruppe ab, aber auch vom Thema, das man bewerben will. Klar wurde aber auch: zu viele Kanäle nur wenig zu bespielen, ist verschwendete Zeit. Besser ist es, sich für wenige Kanäle zu entscheiden und diese dafür professionell zu betreuen.

Mobile Video – Filmen mit dem Smartphone

Günter Exel @guenterexel zeigt uns dann in einer Praxissession, wie man mit dem Smartphone ansprechende Videos in kurzer Zeit (nach entsprechender Übung) erstellen kann.

Nach einigen Tipps (z.B. wie man das Smartphone am besten hält und sich damit bewegt) und Vorschlägen für entsprechende Apps (z.B. Splice für iPhone oder VideoShow für Android) schickt uns Günter durch die Burg. Wir drehen kurze Videoschnipsel, die wir danach direkt am Smartphone bearbeiten. Die Videos werden umgehend getwittert und gemeinsam angesehen. Dabei gibt uns Günter immer wieder hilfreiche Tipps für die Nachbearbeitung und die möglichen Effekte wie Zeitraffer oder Zeitlupe. Eine wirklich coole Session, die darauf Lust macht, sich mehr mit Video am Smartphone zu beschäftigen!

Günter ist übrigens auch als Mr. Twitter bekannt. Warum? Weil er dieses Medium einfach beherrscht! So schafft es Günter ungemein gut, auf Veranstaltungen live zu twittern. Natürlich hat er das auch am Castlecamp Kaprun gemacht. Seine Live Tweets ermöglichen es, einer Veranstaltung wirklich live zu folgen bzw. diese auch noch im Nachhinein perfekt nachvollziehen zu können. Zur Live Berichterstattung des Castlecamps geht es hier: Tag 1Tag 2

Snack Content

Franz-Josef @koelnkomm – mittlerweile sehr bekannt durch seine genialen und teilweise auch sehr amüsanten Videoschnipsel – zeigt uns viele seiner Arbeiten und die vielfältigen Einsatzgebiete von Snack Content.

Die Aufmerksamkeit eines Goldfisches hält gerade einmal 8 Sekunden (Führst du auch schon Goldfisch-Gespräche?). Franz Josef kann das noch toppen: aktuellen Studien zufolge hat man gerade einmal 1,7 Sekunden Zeit, um in den sozialen Medien die Aufmerksamkeit des Betrachters an sich zu ziehen. Diese kurze Zeit muss ausreichen, damit der Smartphone User beim Scrollen den „Stopp-Daumen“ einsetzt. Und gerade hier punktet Video!

Schade, dass es heute keine Praxis Session gibt. Aber dank Barcamp – tada – folgt eine solche Praxis Session auf mehrfachen Wunsch dann am 2. Tag.

Tag 2 in der Burg

Die Sessionsplanung läuft wie am Samstag ab, 2 oder 3 Sessions sind vom Vortag übrig geblieben, neue Vorschläge werden auch noch angenommen. Genial: Franz Josef Baldus hält auf Wunsch einen kurzen Praxis Workshop zum Erstellen des Snack Contents. Ja – das ist das geniale an einem Barcamp! Hier ist man einfach flexibel genug um Ad-Hoc eine neue Session anzusetzen!

Castlecamp Kaprun - Sessions Tag 2

Castlecamp Kaprun – Sessions Tag 2

Die Sessions am Tag 2

  • Influenza – Rainer Edlinger @edei
  • Snack Content in der Praxis – Franz-Josef Baldus @koelnkomm
  • Lieblings-Apps – Beate Mader @horsemaid

Influenza

Kein Schreibfehler – Absicht mit Augenzwinkern. In dieser offenen Diskussionsrunde geht es darum, wie man zu Influenzern steht bzw. ob der aktuelle Hype noch lange anhalten wird.

Wobei ich persönlich gerne zwischen Influenzern und Bloggern unterscheide. Influenzer versuchen durch ihre reine Präsenz und die Anzahl der Follower in Instagram zu punkten, Blogger liefern auch Content in Form von Artikeln in ihrem Blog. Viele – auch die Presse – versteht aber oft beides unter dem Begriff Influenzer, also Instagram Sternchen und Blogger gleichermaßen.

Rainer erkennt auch eine Veränderung in der Szene, nämlich dass ein gewisser Neid unter Bloggern aufkommen und man sich gegenseitig den Erfolg nicht mehr gönnen würde. Es mag durchaus sein, dass das in manchen Kreisen auch passiert, für die Salzburger Blogger wage ich aber zu behaupten, dass bei uns kein Neid aufkommt und wir uns sehr wohl über den Erfolg der anderen auch freuen. Zumindest ich persönlich gönne jedem den ehrlichen Erfolg und hatte auch noch nicht mit Missgunst zu kämpfen.

Wem ich den Erfolg aber nicht gönne: solchen, die sich Follower, Likes und Kommentare kaufen. Diese machen aus meiner Sicht sehr viel kaputt und ziehen damit auch Blogger in Verruf, die sich mit viel Mühe ein treues und echtes Nischenpublikum erarbeiten. Bei den Auftraggebern fehlt hier scheinbar teilweise das Wissen, dass viele der Follower keine echten Follower sind – man achtet nur auf die Zahlen selbst. Es kommt auch nur selten zu längerfristigen Beziehungen, im Vordergrund steht die einzelne Kampagne.

Dass das nicht überall so ist, beweist so manche Wortmeldung: nicht jeder geht nur nach reinen Follower-Zahlen sondern sucht die Blogger ganz gezielt nach der eigenen Zielgruppe aus. Passt der Blogger dann zur Nische, sind die Follower-Zahlen dann nur noch einer von vielen Faktoren, die zur Auswahl herangezogen werden.

Auch das Kennzeichnen von Artikeln als Werbung wird diskutiert, unter anderem auch das Rossmann Urteil. Viele Blogger kennzeichnen ihre Beiträge mittlerweile genauer und ehrlicher, als so manches Print-Medium. Laut Gerhard Liebenbergers Erfahrung haben viele Auftraggeber damit auch kein Problem mehr. Ein anderer Teilnehmer weist auf die nach wie vor gängige Praxis hin, dass Blogger unter Druck gesetzt würden, Artikel nicht entsprechend als Werbung zu kennzeichnen.

Snack Content in der Praxis

Nachdem am ersten Tag das Interesse an Franz-Josefs Session sehr hoch war und viele gerne sehen wollten, wie man solche Videos selber erstellen kann, hat es am zweiten Tag eine Praxis Session gegeben. Genau das ist das Coole an so einem Barcamp! Was sich die Teilnehmer wünschen, kann in der Regel sehr flexibel durchgezogen werden.

Das nachfolgende Beispielvideo hat Franz-Josef @koelnkomm in der Praxis Session mit uns erstellt.

Danke an Franz-Josef, dass ich das Video an dieser Stelle verwenden darf!

Nach dem Videodreh vor der Burg lernen wir, wie man aus einem normalen Video direkt am Smartphone einen Eyecatcher wie oben erstellen kann. Dank entsprechender Apps (nicht immer günstig, Flixel kostet aktuell ca. 200€ pro Jahr) ist so etwas erstaunlich einfach. So markiert man im Video einfach nur die Stellen, wo die Bewegung erhalten bleiben soll, alles andere – in unserem Fall Anja – friert im Bild ein. Was vor allem zählt, ist die Idee. Wie ideenreich Franz-Josef ist, kannst du dir zum Beispiel in seinem Instagram Account ansehen.

Neben dem Bearbeiten eines Live-Videos zeigt uns Franz-Josef auch noch, wie man aus 2 Einzelbildern am Ende ein Video erstellen kann. Eingesetzte Apps: Cinemagraph und GiphyCAM.

Zwei Bilder - ein Video

Zwei Bilder – ein Video

Lieblings-Apps

Beate @horsemaid sammelt mit uns in dieser Session die Lieblings-Apps alle Teilnehmer. Jeder ist aufgerufen, jene Apps zu nennen, die er keinesfalls löschen würde. So entsteht im Rahmen dieser Session ein lange Liste, die Beate in einer Grafik für uns zusammenfasst.

Beate Mader - Lieblingsapps

(c) Beate Mader – Lieblingsapps

Danke an Beate für die schöne Skizze.

Networking – durchgehend

An beiden Tagen steht natürlich auch das Networking im Mittelpunkt. Jede der kurzen Pausen zwischen den Sessions, am Morgen vor dem Kaffee, in der Mittagspause oder natürlich auch am Abend beim gemeinsamen Essen im Kupferkessel, wird genutzt, um Leute näher kennenzulernen und Erfahrungen auszutauschen.

Auch sehr viele, aufschlussreiche und informative Gespräche mit Tourismus Verantwortlichen aus dem Salzburger Land, aus Südtirol und Deutschland hat es gegeben, stets in sehr angenehmer Atmosphäre und von gegenseitigem Interesse geprägt. Auch Rainer war immer für ein kurzes Gespräch zu haben, Thomas und Anja von der ABCstar und viele andere mehr.

Feedbackrunde

Das Feedback zum Castlecamp ist durch die Bank sehr positiv, Kritik gibt es lediglich am eher lichtschwachen Beamer. Die Organisation, die Sponsoren, der lockere und nette Umgang untereinander sowie die Sessions werden von allen sehr gelobt.

Zu Recht bekommt Rainer aka @edei einen sehr langen und enthusiastischen Applaus. Das Ausmaß scheint Rainer am Ende fast schon peinlich zu werden. Muss es aber nicht – der Applaus ist auch in der Länge mehr als verdient!

Danke Rainer!

Ich freue mich schon auf 2018 und euch alle!

Weitere Artikel zum Castlecamp Kaprun

Natürlich haben auch noch andere Teilnehmer Artikel zum Wochenende auf der Burg Kaprun verfasst. Wer also noch nicht genug hat – hier gibt es weitere, äußerst lesenswerte Artikel zum Castlecamp: