Die Rundtour Osterhorngruppe beschreibt eine Wanderung über mehrere der markanten Gipfel der Osterhorngruppe. Auf den Gipfeln und am Grat genießt man herrlichere Ausblicke auch über zahllose andere Gipfel, wie den Untersberg, den Hohen Göll – um nur zwei Stellvertreter zu nennen.

Ausgangspunkt

Hintersee, Parkplatz zur Genneralm (830 m)

Dauer hin/zurück

Gesamte Gehzeit ca. 5-6 Stunden. Je nachdem, welche Gipfel man während der Rundtour mitnimmt, kann die Tour bei mittlerer Kondition auch bis zu 8 Stunden ausgedehnt werden. In der Folge sind Richtzeiten für bestimmte Wegabschnitte angegeben.

Parkplatz bis zur Genneralm 1h
Genneralm bis Gennersattel 1h
Gennersattel bis Gennerhorn 30min
Gennersattel bis Gruberhorn 30min
Gruberhorn bis Regenspitz 1h
Regenspitz bis Gruberalm 1h 30m
Gruberalm bis Parkplatz 30 min

Höhendifferenz (Tour ohne Abstecher) ca. 1100 Hm

Charakteristik

Kondition erfordernde, mittelschwere Wanderung. Bis zur Genneralm auf einer Schotterstraße oder durch den Wald im Halbschatten, dann über einen teilweise steinigen Weg bis zum Gennersattel über offenes Gelände. Vom Gennersattel bis zum Gipfel des Gruberhorns teilweise schmaler Weg, für Kinder spätestens ab dem Gennersattel nicht geeignet. Trittsicherheit für den Grat bis zum Regenspitz erforderlich bzw. auch für den ersten Teil des Abstiegs vom Regenspitz.

Anreise

Bundesland Salzburg, an der Wolfgangsee Bundesstraße (B158) Richtung Faistenau abbiegen, an Faistenau vorbei bis Hintersee, an der Kirche links vorbei bis zum Parkplatz am Ende der Straße

Die Wanderung im Detail

Die Gipfel des Gennerhorns, Gruberhorns, Dürlsteins und des Regenspitzes lassen sich auch sehr gut zu einer Rundtour kombinieren. Das Auto parkt man am besten beim Parkplatz zur Genneralm, also dem Ausgangspunkt für Wanderungen wie auf das Gennerhorn oder das Gruberhorn. Abhängig von der Richtung, die man für die Rundtour einschlagen will, geht man zuerst in Richtung Genneralm oder in Richtung Gruberalm.

Start über die Genneralm

Vom Parkplatz auf etwa 800 m Seehöhe führt eine Schotterstraße bis zur Genneralm. Nach etwa einer Stunde entlang dieser Forststraße gelangt man zur Genneralm. Man kann diese Straße auch mit dem Auto hochfahren, nachdem man 7€ (Stand Oktober 2016) am Schranken einwirft.

Insider umgehen die Schotterstraße übrigens fast vollständig, indem sie die Route einschlagen, die im Winter von Tourengehern begangen wird. Diese ist mittlerweile ausgeschildert als „Steig auf die Genneralm“ auf dem Hinweg und „Steig nach Lämmerbach“ auf dem Rückweg. Das Schild zum Steig auf die Genneralm ist nach ca. 15 min. an einer Schotterstraße zu finden, die links abzweigt. Speziell nach Regen kann dieser Weg allerdings auch sehr matschig sein.

Auf der Genneralm befinden sich einige Almhütten, die ein oder andere davon ist auch bewirtschaftet.

Auf der Genneralm

Auf der Genneralm

Rechts des Weges erhebt sich das Gennerhorn, an dessen Rückseite ein schmaler, teilweise steiniger Weg bis hoch zum Gennersattel führt. Diesen schlagen wir auch ein.

Wer den Dürlstein noch mitnehmen will, muss kurz vor dem Gennersattel links abbiegen, um unterhalb des Gruberhorns vorbei zuerst dem Gipfel des Dürlsteins einen Besuch abzustatten. Vom Dürlstein kann man dann auch direkt das Gruberhorn erreichen, man muss also nicht wieder zurück zum Gennersattel.

Sonst einfach bis zum Gennersattel weitergehen und am Sattel dann links zum Gipfel des Gruberhorns hochsteigen.

Rundtour Osterhorngruppe - der Grat vom Gruberhorn zum Regenspitz

Rundtour Osterhorngruppe – der Grat vom Gruberhorn zum Regenspitz

Vom Gruberhorn führt ein Grat zum Gipfel des Regenspitzes. Der Grat ist für erfahrene Bergwanderer problemlos zu bewältigen, erfordert aber in jedem Fall Trittsicherheit. Ganz kurz muss man auch die Hände zu Hilfe nehmen. Vom Gipfel des Regenspitzes geht man dann über den langgezogenen Grat in Richtung Feichtensteinalm.

Bevor man diese erreicht, führt rechts vorbei an einer kleineren Wasserlacke (diese kann zeitweise komplett austrocknen) ein Weg zur Gruberalm. Den sollte man nicht versäumen. Wer bei den Hütten der Feichtensteinalm ankommt, hat den Abzweiger übersehen. In diesem Fall am besten einfach eine Rast bei einer der Hütten einlegen und dann wieder nach oben marschieren. Von der Gruberalm geht es dann weiter bergab zurück zum Ausgangspunkt.

Start über die Gruberalm

Auf dem Weg zur Genneralm zweigt relativ bald nach rechts der Weg zur Gruberalm ab. Von hier aus folgt man immer den Schildern zur Gruberalm, man kann auch der Beschilderung des „alten Almweges“ folgen. Die Feichtensteinalm ist bis zur Gruberalm nicht ausgeschildert.

Gruberalm im Morgenlicht, erste Sonnenstrahlen am Regenspitz

Gruberalm im Morgenlicht, erste Sonnenstrahlen am Regenspitz

Eine sehr schönen Artikel zur Gruberalm findest du bei meiner Blogger-Kollegin Sabrina von Smiles from abroad: Almsommer – Übernachtung auf der Gruberalm in der Region Fuschlsee Salzkammergut.

Nachdem man die Gruberalm erreicht hat, geht es nach rechts in Richtung Feichtensteinalm. Der Weg dürfte sehr wenig begangen werden, da der Pfad kaum ausgetreten ist. Zumal wird einem das Finden des richtigen Weges durch zahlreiche, nicht beschilderte Abzweigungen mehr als schwer gemacht. Ortskenntnis kann in dem Fall nicht schaden, um im Falle des Falles den Weg zum Regenspitz notfalls auch quer durch den Wald zu erreichen.

Der langgezogene Grat zum Regenspitz

Der langgezogene Grat zum Regenspitz

Wenn man erst einmal den Weg über den langgezogenen Grat zum Gipfel des Regenspitzes erreicht hat, hat man praktisch „gewonnen“. Vom Gipfel des Regenspitzes geht man nach links über den Grat zum Gruberhorn, von wo aus man dann die Wahl hat, den Gipfel des Dürlsteins oder auch des Gennerhorns auf dem Weg zur Genneralm noch mitzunehmen. Von der Genneralm geht es dann weiter bergab zurück zum Ausgangspunkt.

Die Rundtour Osterhorngruppe beschreibt eine Wanderung über mehrere der markanten Gipfel der Osterhorngruppe. Auf den Gipfeln und am Grat genießt man herrlichere Ausblicke auch über zahllose andere Gipfel.